Crashkurs Businessplan erstellen: Alle Infos + kostenfreie Vorlage

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Der Traum vom eigenen Unternehmen: Für viele bedeutet dessen Verwirklichung Freiheit, aber zugleich auch Überwindung. Schließlich ist eine Gründung immer auch mit Unsicherheiten verbunden. Aus diesem Grund solltest du einen Businessplan erstellen. Er liefert Struktur und zeigt Chancen, aber auch eventuelle Hürden bereits frühzeitig auf. Der Businessplan gilt als wichtigstes Steuerelement, das Selbstständige nicht nur während der Gründungsphase begleitet, sondern auch darüber hinaus als Fahrplan dient.

Businessplan Kurzcheck: Die 5 wichtigsten Fragen

Im Folgenden klären wir fünf häufig gestellte und wichtige Fragen rund um den Businessplan.

  • Was ist ein Businessplan?
    • Ein Businessplan, auch Geschäftsplan genannt, ist ein 10 bis 50 Seiten langes Dokument, das sämtliche Details rund um eine Unternehmensgründung detailliert beschreibt.
    • Der Businessplan dient als Leitfaden für die Gründungsphase und den Unternehmensaufbau.
  • Warum sollte man einen Businessplan erstellen?
    • Zum einen bringt der Geschäftsplan für den Unternehmensgründer Struktur und Sicherheit, denn er zeigt auf, ob das geplante Geschäftsmodell funktionieren kann.
    • Zum anderen ist der Businessplan die Grundlage für Banken, Investoren oder weitere Kapitalgeber, die der Gründer überzeugen möchte.
  • Welche Unterschiede gibt es beim Businessplan je nach Geschäftsidee?
    • Je nach Geschäftsidee und damit zusammenhängend je nach Notwendigkeit einer externen Finanzierung fällt auch der Businessplan unterschiedlich umfangreich aus.
    • Der Aufbau bleibt in der Regel derselbe, einzelne Kapitel werden jedoch anders ausgestaltet.
  • Woher bekomme ich eine Businessplan-Vorlage?
    • Eine kostenfreie Word-Vorlage kannst du hier ohne Registrierung herunterladen und so ganz einfach deinen eigenen Businessplan erstellen.
    • Die Businessplan-Vorlage zeigt die Struktur des Businessplans auf und liefert Input in Form der wichtigsten Leitfragen.
  • Wie lange dauert es, einen Businessplan zu schreiben?
    • Gründer sollten rund vier bis acht Wochen einplanen, wenn sie einen Businessplan ohne unterstützende Software erstellen.
    • Abhängig vom bereits vorhandenen Vorwissen, dem Umfang und der Komplexität des geplanten Unternehmens dauert das Schreiben aber natürlich unterschiedlich lang.
    • Eine Businessplan-Vorlage oder -Software kann den Prozess beschleunigen, sodass häufig bereits nach einigen Tagen eine erste vorzeigbare Version erstellt ist.

 

Businessplan erstellen: Jetzt unsere Vorlage und Muster nutzen

Meistens gehört der Geschäftsplan nicht gerade zu den Lieblingsaufgaben eines Gründers. Insbesondere, weil es in der Gründungsphase erst einmal Zeit kostet, wenn man einen richtig guten Businessplan erstellen möchte. Unsere kostenfreien Vorlagen und Muster-Businesspläne helfen dabei, den Prozess zu beschleunigen und dabei an alles Wichtige zu denken

  • Download: Kostenfreie Businessplan-Vorlage (Word-Format)

Lade jetzt unsere Word-Vorlage herunter und starte direkt mit deinem Businessplan. Die Vorlage ist kostenfrei und ohne Registrierung erhältlich. Sie enthält die Struktur eines Geschäftsplans sowie die wichtigsten Leitfragen, anhand derer du direkt mit dem Schreiben beginnen kannst. 

  • Download: Kostenfreie Muster-Businesspläne (PDF-Format)

Ein Muster-Businessplan zeigt die Herangehensweise an das Schriftstück auf und gibt dabei Einblicke in Sachen Umfang und Schreibweise. Nutze folgende drei Beispiele, um dich inspirieren zu lassen.

  • Café-Gründung: Das Businessplan-Muster für Gastro-Gründer [Download]
  • Kommunikationsberater: Der Beispiel-Businessplan für zukünftige Unternehmensberater [Download]
  • Taxiunternehmen: Eine beispielhafte Businessplan-Vorlage für die Gründung eines Taxigewerbes [Download]

Gliederung und Aufbau eines Businessplans

Die Gliederung eines Businessplans ist in der Regel immer ähnlich, lediglich die Gewichtung der einzelnen Punkte kann nach Geschäftsidee variieren:

Nachfolgend werden diese Punkte nun nach und nach im Detail erläutert.

Zusammenfassung / Executive Summary

  • Kerninformationen zur Geschäftsidee, dem Produkt/der Dienstleistung, den Kunden, Gründern und wichtigste Kennzahlen aus dem Finanzplan

Die Executive Summary klingt kompliziert, ist aber nichts anderes als eine ca. einseitige Zusammenfassung der zentralen Aspekte aus dem Geschäftsplan. Sie steht zu Beginn des Dokuments und ist eines der wichtigsten Kapitel: Schließlich entscheidet sie darüber, ob sich ein externer Leser (bspw. Kapitalgeber) überhaupt tiefgehender mit dem Geschäftsmodell auseinandersetzt.

Tipps: Wenn Gründer einen Businessplan erstellen, schreiben sie die Executive Summary erst ganz am Ende. Du kannst diesen Punkt also erst einmal überspringen.

Geschäftsidee

Produkte / Dienstleistungen

Wenn Gründer einen Businessplan erstellen, geht es im ersten Schritt darum, das Produkt oder die Dienstleistung genau zu beschreiben. Dabei ist das Ziel, herauszustellen, was das Besondere an der Idee ist: Wodurch willst du mit deinem Angebot überzeugen? Bringt deine Geschäftsidee ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis? Oder ist es vielmehr eine extrem hohe Qualität? Es muss an dieser Stelle klar werden, weshalb deine Idee nicht nur eine Idee bleiben soll, sondern es sich wirklich lohnt, hieraus ein Unternehmen zu gründen.

Kundenbedarf & -nutzen

Im Fokus steht außerdem, den Kundennutzen herauszustellen: Wird ein Problem hierdurch gelöst oder ein Bedürfnis befriedigt? Wie wird der Bedarf bisher gedeckt? Welchen Mehrwert hat dein Angebot?

Unterschieden wird zwischen dem Grundnutzen und dem Zusatznutzen:

  • Beim Grundnutzen kauft der Kunde das Produkt, weil er es wirklich benötigt. Etwa einen Kochtopf, um zu kochen.
  • Beim Zusatznutzen kauf der Kunde das Produkt, weil er besonderen Wert auf einen Aspekt legt. Etwa ein Kochtopf, der aufgrund einer besonderen Technologie nicht überschäumen kann.

Markt & Wettbewerb

Stelle im nächsten Zuge auch heraus, wer die Konkurrenten am Markt sind:

  • Wer sind diese und wie viele gibt es?
  • Welche Strategien verfolgen sie und welche Preise verlangen sie dabei?
  • Wer dominiert den Markt aktuell und wie hebst du dich davon ab?

In der Marktanalyse beschreibst du außerdem generell, in welcher Branche du aktiv sein wirst und wie diese sich entwickelt. Welche Faktoren (bspw. Gesetze oder Technologien) beeinflussen derzeit den Markt? Wie ist die Prognose für die kommenden Jahre?

Setze bei den Kennzahlen auf zuverlässige Zahlen aus vertrauenswürdigen Quellen.

  • Tipps: Kein Unternehmen ist konkurrenzlos. Insbesondere vor Kapitalgebern ist es nicht überzeugend, zu sagen, es gäbe keine Mitbewerber. Recherchiere also gründlich und stelle gleichermaßen sorgfältig heraus, wie du dich von den Wettbewerbern unterscheidest.

Kunden

Zielgruppe

Man kann keinen Businessplan erstellen, ohne den Kunden zu berücksichtigen. In diesem Kapitel wird daher genau definiert, wer die Zielgruppe deines Produkts oder deiner Dienstleistung ist. Dabei solltest du sowohl eigene Annahmen treffen als auch stichfeste Zahlen und Fakten liefern: Vorhandene Praxiserfahrungen und valide Statistiken helfen dabei.

  • Tipps: Testläufe, Umfragen oder erste Pilotkunden ermöglichen dir, die Zielgruppe möglichst detailgetreu zu charakterisieren und diesen Teil im Businessplan überzeugend zu formulieren.

Vertriebswege

Bei den Vertriebswegen sollte ausführlich erklärt werden, durch welche Verkaufskanäle die Kunden erreicht werden können. Die Außendarstellung, die konkrete Benennung von Akquise- und Marketingkanälen und -maßnahmen stehen dabei im Mittelpunkt.

Typisch dabei sind z.B.:

  • Eigene Webseite
  • Online-Marketing/-Akquise
  • Telefon-Marketing/-Akquise
  • Verkaufs- und Messestände
  • Ladengeschäfte
  • Printmedien (z.B. Kataloge oder Flyer)
  • Social-Media-Kanäle
  • Werbung in Zeitungen oder Radio
  • etc.

Beschreibe genau, wieso sich welche Maßnahmen rentieren können. Das hängt in der Regel zum einen von deiner Zielgruppe, zum anderen aber auch von deinem Budget ab.

Kundenbindung

Nicht nur die kurzfristige Generierung von Kontakten ist ein Thema. In der Regel ist es nämlich schwieriger, Kunden neu zu gewinnen, als zufriedene Kunden zu halten. Im Rahmen der Kundenbindung sollten folglich Maßnahmen festgelegt werden, die den Kontakt zu Kunden regelmäßig pflegen und für Kundentreue sorgen, z.B.: Rabatt-Aktionen, Kundenevents, Newsletter.

Erfahre mehr rund um das Thema Kundenbindung.

Unternehmen

Gründer

Wenn du das Unternehmen näher beschreibst, geht es zunächst um dich als Gründer / Gründerin. Dabei spielt der fachliche, persönliche und unternehmerische Background gleichermaßen eine Rolle wie die aktuelle Anstellung oder Lebenssituation und Motivation. Gründest du im Team, so werden alle Personen ausführlich vorgestellt. Stelle in diesem Fall auch unbedingt heraus, wie sich die Kompetenzen ergänzen und wer welche Rolle bei der Teamgründung übernehmen wird.

Mitarbeiter

Die meisten Unternehmer sind auf gutes Personal angewiesen: zum einen aus Zeitgründen, zum anderen, weil sie sich so weitere Kompetenzen einholen können. Ein wichtiger Teil des Businessplans ist also auch die Beschreibung der Aufgaben, Funktionen und Qualifikationen, die durch Mitarbeiter abgedeckt werden sollen. Personalkosten und Personalplanung sollten an dieser Stelle ebenfalls aufgezeigt werden.

Partner

Nicht immer ist es aber nur das Personal, das das Unternehmen unterstützt. In vielen Fällen sind es Geschäftspartner, die unverzichtbar sind. Das können beispielsweise Kooperationen oder Lieferanten sein. Falls bereits Kontakte bestehen, sollte die Form der Zusammenarbeit möglichst genau beschrieben werden. Ist das nicht der Fall, so ist auch von Relevanz, wo man Partner finden möchte und was hierfür erforderlich ist.

Erfahre hier mehr über das Thema Partner.

Standort

Bei der Frage um den Standort spielen nicht nur die Stadt, sondern auch die genauen Räumlichkeiten eine Rolle. Der Standort kann ein enormer Erfolgsfaktor sein: Insbesondere dann, wenn du beispielsweise auf Laufkundschaft angewiesen bist oder Businesspartner dich gut erreichen können müssen. Wichtige Kriterien, die berücksichtigt werden sollten, sind beispielsweise:

  • Lage und Erreichbarkeit (z.B. Standortattraktivität für Mitarbeiter)
  • Nachfragepotenzial (z.B. Kaufkraft am Standort)
  • Konkurrenz (z.B. Distanz zu Wettbewerbern)
  • Zulieferer (z.B. Entfernung)
  • Gewerbefläche (z.B. Größe und Verfügbarkeit)
  • Kosten (z.B. Gewerbesteuer)
  • Arbeitskräfte (z.B. Verfügbarkeit)

Rechtsform und Vorschriften

Die Rechtsform gehört zu den formalen Aspekten einer Unternehmensgründung. Einmal entschieden, lässt sie sich meistens nicht ganz so einfach noch einmal anpassen. Die Überlegungen hierzu sollten folglich sehr sorgfältig getroffen werden. Grundlegend spielen dabei Themen wie die Anzahl der Gründer, die Haftung sowie steuerliche / buchhalterische Themen die größte Rolle.

Wichtige Aspekte bei der Entscheidung für oder gegen eine Rechtsform sind beispielsweise:

  • Haftung: Gehaftet wird entweder mit dem Privatvermögen oder dem Vermögen einer Gesellschaft (s. Mindestkapital).
  • Mindestkapital und Gründungskosten: Je nach Rechtsform fällt das Mindestkapital unterschiedlich hoch aus. Aktiengesellschaften müssen beispielsweise ein Mindestkapital von 50.000€ aufbringen, GmbHs 25.000€. Bei Personengesellschaften ist kein Mindestkapital notwendig. Je nach Notwendigkeit eines Notars und der Komplexität der Gründung fallen auch die Gründungskosten verschieden aus.
  • Buchführung: Kapitalgesellschaften sowie Gewerbetreibende und GbRs, deren Jahresumsatz 50.000 Euro oder deren Gewinn 50.000 Euro übersteigt, sind gesetzlich zur kaufmännischen Buchführung (doppelte Buchführung) verpflichtet. Alle anderen haben weniger verwaltungstechnischen Aufwand in der Buchhaltung. Auch in Sachen Besteuerung kann es relevante Unterschiede geben.

Informiere dich hier sorgfältig über alle Details zum Thema Rechtsform. Neben der Auswahl und Begründung einer Rechtsform sollte in diesem Kapital auch festgehalten werden, welche gewerblichen Vorschriften und Zulassungen du brauchst (z.B. Schanklizenz oder Meisterpflicht).

Risiken

Zum Abschluss des Bereichs „Unternehmen“ stehen außerdem die Risiken der Gründung, die man nicht so einfach beeinflussen kann, beispielsweise:

  • Aufwendige Kundenakquise
  • Starker Wettbewerb
  • Forderungsausfälle
  • Schwieriges Feld für die Mitarbeitergewinnung
  • Neue Trends und Technologien

Stelle diese heraus und zeige auch auf, wie sie gegebenenfalls in Chancen umgewandelt werden können.

  • Tipps: Scheue nicht, wirklich alle Bedenken an dieser Stelle festzuhalten. Kapitalgeber wundern sich eher, wenn dieser Bereich zu klein ausfällt. Jeder Existenzgründer trägt Risiken, das ist kein Problem. Vielmehr geht es darum, zu zeigen, dass du gut vorbereitet bist und Problemen und Risiken realistisch und konstruktiv entgegenschaut.

Finanzen

Businessplan erstellen heißt auch Finanzplan erstellen: Dieser ist das Herzstück des Geschäftsplans. Denn wenn sich am Ende herausstellt, dass das Unternehmen nicht rentabel oder nicht liquide ist, müssen alle vorherigen Bausteine noch einmal hinterfragt und eventuell entsprechend angepasst werden. Das Ziel ein jedes Unternehmens ist es schließlich, Geld zu verdienen. Im Folgenden werden die Bausteine eines Finanzplans näher beschrieben.

Umsatz

Der Umsatz beschreibt den Gegenwert, der durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen erzielt wird. Dieser Teil im Businessplan ist daher der schwierigste: Schließlich musst du dich auf aktuelle Marktwerte und eigene Einschätzungen verlassen. Eine gute Prognose der Umsätze kannst du im Businessplan erstellen, indem du deine Annahmen möglichst transparent schilderst. Kapitalgeber müssen am Ende unkompliziert nachvollziehen können, wie du auf deine Vermutungen kommst.

Kosten

Im Rahmen der Kosten werden sämtliche Posten erhoben, für die Geld investiert werden muss, so etwa:

  • Waren- und Personaleinsatz
  • Betriebsausgaben, z.B. Miete, Energiekosten, Versicherungen
  • Personalkosten

Ein typischer Fehler, wenn Gründer einen Businessplan erstellen, ist, die Kosten für sich selbst an dieser Stelle zu vergessen: Kapitalgesellschaften planen ein Geschäftsführergehalt ein. Personengesellschaften erfassen die Kosten im Kapitel Privatentnahme.

Generell wird zwischen folgenden drei Arten von Kosten unterschieden:

  • Variable Kosten (z.B. abhängig von der Produktionsmenge)
  • Fixkosten (z.B. Gehälter und Mieten)
  • Mischkosten (z.B. Stromkosten, die auch von der Produktionsmenge abhängig sind)

Privat

Als Privatentnahme bezeichnet man das Überführen von Geldern aus dem Betriebs- in das Privatvermögen. Das mindert das Eigenkapital, aber nicht den Gewinn. Das Unternehmergehalt ist im Falle einer Personengesellschaft eine Privatentnahme. Sämtliche Lebenshaltungskosten der Gründer fallen in den Bereich der privaten Kosten, so etwa die Wohnungsmiete, Krankenversicherungen und die gesamte Verpflegung. Auch die Einkommenssteuer wird an dieser Stelle berücksichtigt.

Kapitalbedarf & Finanzierung

Der Kapitalbedarf zeigt auf, wie viel Geld du benötigst, bis dein Unternehmen läuft. Sprich: Investitions-, Gründungs- und Anlaufkosten werden hier alle berücksichtigt, hinzu kommen:

  • Investitionen (z.B. Büroausstattung, Maschinen, Fahrzeuge…)
  • Dinge, die selbst beigesteuert werden (Sacheinlagen wie der eigene PC oder das eigene Auto)
  • Einmalige Kosten (Warenerstausstattung, Mietkaution, Gebühren für die Gewerbeanmeldung…)
  • Kapital, das in der Anfangsphase benötigt wird, um die Mehrausgaben auszugleichen (i.d.R. gibt es zu Beginn immer mehr Aus- als Einzahlungen)
  • Liquiditätsreserve, um Sicherheit zu schaffen

Ist der Kapitalbedarf ermittelt, wird im nächsten Schritt aufgezeigt, woher dieses Kapital kommen soll. Das können sowohl private Geldeinlagen sein, als auch weitere Finanzierungsmöglichkeiten oder Fördermittel. Die Bereitstellung von Kapital bezeichnet man als Finanzierung. Unterschieden wird zwischen Eigenkapital und Fremdkapital:

  • Eigenkapital bringt man selbst in das Unternehmen ein. Es kann jedoch auch Investorengeld dazuzählen, das gegen eine Beteiligung am Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Entscheidend ist, ob das Geld deinem Unternehmen langfristig zur Verfügung steht oder mit einem Rückzahlungsanspruch verbunden ist.
  • Fremdkapital ist im Gegensatz dazu Geld, das in jedem Fall mit einem Rückzahlungsplan gekoppelt ist. Das wohl häufigste Beispiel hierfür ist ein klassischer Bankkredit.

Rentabilität

Die Rentabilität zeigt auf, wie die Kosten den Erlösen gegenüberstehen, ab wann dein Unternehmen Gewinn erwirtschaftet und wie sich dieser entwickeln kann. Erstellt wird die sogenannte Rentabilitätsvorschau, die sich in der Regel über drei Jahre erstreckt. Ziel ist es natürlich, dass möglichst bald (der genaue Zeitraum ist je nach Geschäftsmodell unterschiedlich) ein positiver Betrag am Ende herauskommt, der dich als Unternehmer versorgen kann.

Liquidität

Neben den Zahlen, die unter dem Strich über den Erfolg entscheiden, ist es für dein Unternehmen auch relevant, dass es „flüssig“ bleibt. Sprich: Um deinen Zahlungspflichten stets fristgerecht nachkommen zu können, muss immer ausreichend Geld auf dem Bankkonto oder in der Kasse zur Verfügung stehen.

Im Kapitel Liquidität zeigst du daher auf, wie du geplante Einzahlungen den Auszahlungen gegenüberstellst. Damit ist die Liquiditätsvorschau einer der relevantesten Abschnitte: denn die Zahlungsunfähigkeit ist einer der häufigsten Gründe, die Start-ups bereits in die Insolvenz geführt haben.

Anhang

  • Lebenslauf
  • Zeugnisse
  • Zertifikate

Im Anhang des Businessplans werden notwendige Dokumente beigefügt. Hierzu zählen in der Regel immer der Lebenslauf, Zeugnisse sowie Zertifikate. Aber auch Detailrechnungen aus dem Finanzplan, Verträge/Vertragsentwürfe sowie Nachweise/Konzessionen können hier beigelegt werden. Schließlich willst du in deinem Geschäftsplan zeigen, dass du bereits gut vorbereitet bist, um in deine Selbstständigkeit zu starten. Lese hier weiter, um zu erfahren, was genau in den Anhang eines Businessplans muss.

Tipps: Der Anhang sollte ebenso übersichtlich gestaltet werden wie der Geschäftsplan selbst. Eine sorgfältige Nummerierung, ggf. ein Inhaltsverzeichnis und je nach Umfang sogar eine separate Bindung können sich in der Praxis als hilfreich herausstellen.
 

Jetzt Geschäftsplan erstellen mit Businessplan-Software

Insbesondere wenn Gründer das erste Mal einen Businessplan erstellen, kommen viele Fragen auf:

  • Welche Kapitel müssen mit welcher Gewichtung in einen Businessplan?
  • Habe ich an alle wichtigen Informationen gedacht?
  • Habe ich die Zahlen auch wirklich richtig berechnet?

 

Eine Businessplan-Software löst diese Fragen im Handumdrehen und bietet weitere Vorteile:

  • An alles gedacht: Businessplan erstellen unkompliziert anhand von Leitfragen
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bhp