Eis macht Laune – also warum nicht eine eigene Eisdiele eröffnen? Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du deinen Traum in die Tat umsetzt.
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Eine Eisdiele zu eröffnen kann sich durchaus lohnen – vorausgesetzt, du planst sorgfältig und berücksichtigst einige entscheidende Faktoren.
In belebten Lagen können Eisdielen während der Hochsaison tägliche Umsätze zwischen 500 und 2.000 EUR erzielen. Die Gewinnspanne ist dabei auf den ersten Blick beachtlich: Bei einem Verkaufspreis von durchschnittlich 1,62 EUR und Produktionskosten zwischen 0,10 und 0,50 EUR bleibt ein signifikanter Gewinn.
Allerdings sind auch die Kosten für die Eröffnung und den Betrieb einer Eisdiele nicht ohne: Die Anfangsinvestitionen können je nach Konzept und Ausstattung zwischen 20.000 und 150.000 EUR liegen. Hinzu kommen laufende Kosten für Miete, Personal, Zutaten und Energie. Eine gründliche Kalkulation ist essenziell, um finanzielle Risiken zu minimieren.
Da du den Hauptumsatz in den Sommermonaten erzielen wirst, ist es wichtig, ein alternatives Konzept für die Winterzeit zu entwickeln – beispielsweise durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen.
Grundsätzlich kann jede*r eine Eisdiele eröffnen, doch es gibt ein paar Voraussetzungen, die du erfüllen musst. Zum Glück sind diese überschaubar und gut zu bewältigen:
Von deinem Angebot hängt ab, welche weiteren Genehmigungen du noch vorlegen musst:
Abgesehen von den formalen Anforderungen spielen auch deine persönlichen Fähigkeiten eine entscheidende Rolle: Ein gutes Verständnis für Finanzen, Planung und Marketing hilft dir enorm bei der erfolgreichen Führung deines Eisladens. Keine Sorge: Vieles wirst du „on the job“ lernen. Aber du solltest die Bereitschaft mitbringen, dich in diese Themen einzuarbeiten.
Organisationstalent ist gefragt, wenn es darum geht, dein Team effizient zu managen und Arbeitsabläufe optimal zu gestalten. Und last but not least solltest du ein positives Auftreten haben und anderen Menschen gegenüber freundlich und zuvorkommend sein, denn zufriedene Gäste kommen immer wieder zurück.
Erfahrung in der Gastronomie ist immer hilfreich, aber nicht zwingend nötig – insbesondere, wenn du dein Eis nicht selbst herstellst, sondern zukaufst.
Lisa Staib hat in Berlin erfolgreich das Eiscafé „Süßfein“ eröffnet. Hier sind ihre drei wichtigsten Learnings, die dir bei der Eröffnung deiner Eisdiele helfen werden:
1. Flexible Personalplanung ist entscheidend
Das Eisgeschäft ist extrem vom Wetter abhängig. Sobald die Sonne scheint, stehen die Kund*innen Schlange, ist es frischer, bleibt dein Laden leer. Lisa empfiehlt daher, auf eine flexible Personalplanung zu setzen. Sie arbeitet mit einem kleinen Pool an Studierenden, die kurzfristig und je nach Wetterbericht über eine WhatsApp-Gruppe ihre Schichten vereinbaren. Lisa rät dabei: „Vergiss nicht, dass Flexibilität keine Einbahnstraße ist.“ Wenn du erwartest, dass deine Leute mit spontanen Absagen und Anfragen zurechtkommen, solltest du auch versuchen, ihre Wünsche bei der Schichtplanung so gut es geht zur berücksichtigen.
2. Setze klare Prioritäten
„Eis ist das Hauptgeschäft“, sagt Lisa. Zwar bietet sie ihren Gästen auch Kaffee und Kuchen an, aber über 90 Prozent ihres Umsatzes generiert sie mit Eis. Ihr Tipp: Achte darauf, dass dein Angebot klar bleibt. Denn Kuchen bedeutet zusätzlichen Aufwand bei Herstellung und Service, der Zeit kostet. Lisa rechnet pragmatisch vor: „Wie viele Kugeln Eis könntest du in derselben Zeit verkaufen, die du brauchst, um ein Stück Kuchen zu servieren?“
3. Freundlichkeit gewinnt Stammgäste
Das Eis muss lecker sein, klar. Aber mindestens genauso wichtig ist ein freundlicher Umgang mit deinen Gästen. Ein herzliches Lächeln und Aufmerksamkeit sorgen dafür, dass die Kundschaft sich wohlfühlt und gerne wiederkommt. Für Lisa zählt daher eine angenehme Ausstrahlung ihrer Mitarbeiter*innen weit mehr als perfekte Eiskugeln: „Hauptsache, man ist aufmerksam und liebenswürdig.“
Du möchtest mehr Insights von einer erfahrenen Eisdielen-Gründerin? Lies hier das ganze Interview mit Lisa mit ihren besten Tipps für Newcomer*innen im Eisgeschäft.
Der Standort entscheidet maßgeblich darüber, ob deine Eisdiele erfolgreich wird oder nicht. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten, die dir helfen, den perfekten Ort zu finden.
Alle lieben Eis! Trotzdem ist es sinnvoll, dir im Vorfeld der Eisdielen-Eröffnung zu überlegen, welche Zielgruppen du vorrangig ansprechen möchtest und wo diese anzutreffen sind.
Generell zählen Familien mit Kindern zu den Hauptzielgruppen im Eisgeschäft. Eis essen gehört im Sommer für viele zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Deshalb kann die Suche nach einem Standort sinnvoll sein, an dem viele Eltern oder Großeltern mit Kindern unterwegs sind. Frag dich:
Um herauszufinden, ob dein Wunsch-Standort wirklich gut geeignet ist, beobachte ihn selbst an verschiedenen Wochentagen und zu unterschiedlichen Zeiten. Schau dir genau an:
Natürlich darf die Miete nicht zu hoch sein, da sie zu den Fixkosten zählt, die du ganzjährig tragen musst – auch in der Nebensaison. Dennoch solltest du nicht nur auf niedrige Mieten schauen, sondern abwägen:
Konkurrenz ist nicht grundsätzlich schlecht, zu viel davon kann aber schnell zum Problem werden. Deshalb ist eine gründliche Marktanalyse wichtig:
Um dich vom Wettbewerb abzuheben, könntest du beispielsweise:
So stellst du sicher, dass deine Kundschaft genau weiß, warum es sich lohnt, zu dir statt zur Konkurrenz zu kommen.
In unserem Ratgeber Café eröffnen erfährst du noch genauer, wie du den idealen Standort für dein gastronomisches Projekt auswählst.
Ein klar definiertes Konzept macht deine Eisdiele unverwechselbar und hebt sie von der Konkurrenz ab. Hier erfährst du, wie du dein Konzept entwickelst und worauf du achten solltest:
Überlege dir, was deine Eisdiele besonders macht:
Wichtig ist, dass du nicht starr an deinem Angebot festhältst, sondern die Trends beobachtest, die Kundenbedürfnisse erfragst und stets bereit bist, Neues auszuprobieren.
Um deine Kundschaft dauerhaft zu begeistern, musst du ihr klare Vorteile bieten. Oft sind es Kleinigkeiten, die Kund*innen begeistern und langfristig an dich binden:
Auch die Einrichtung und die Ausstattung deiner Eisdiele entscheidet darüber, ob sich deine Gäste wohlfühlen. Sie sollte zu deinem Konzept passen und authentisch, nicht aufgesetzt wirken.
Weil das Geschäft mit Eis stark saisonabhängig ist, solltest du ein Konzept für die kalten Monate entwickeln:
So kannst du sicherstellen, dass dein Geschäft das ganze Jahr über gut besucht bleibt.
Um deine Eisdiele erfolgreich zu eröffnen, solltest du genau wissen, wer deine Kundschaft ist und wie du sie erreichst. Hier sind wichtige Fragen und Antworten, die dir helfen, deine Zielgruppe gezielt anzusprechen:
Da die wichtigsten Zielgruppen für eine Eisdiele häufig Familien, Kinder und jüngere Menschen sind, solltest du dein Marketing darauf abstimmen:
Um Passant*innen spontan in deine Eisdiele zu locken, gibt es verschiedene Maßnahmen:
Langfristiger Erfolg entsteht nur, wenn du deine Gäste dauerhaft an dich bindest. Hier sind einige bewährte Methoden zur Kundenbindung:
Zu Beginn kannst du deine Eisdiele vielleicht mit Unterstützung von nur ein bis zwei Minijobber*innen betreiben. Aber auf lange Sicht wirst du ohne ein starkes Team nicht auskommen.
Wie viel Personal du tatsächlich brauchst, hängt stark von deinem individuellen Geschäftsmodell ab. Entscheidende Faktoren sind:
Plane also von Anfang an flexibel und halte Ausschau nach potenziellen Aushilfen, um auf wechselnde Bedürfnisse schnell reagieren zu können.
Die Kosten, um eine Eisdiele zu eröffnen, variieren stark nach Standort, Größe und Ausstattung. Grundsätzlich solltest du jedoch mit einer Investition zwischen 20.000 und 80.000 EUR rechnen – abhängig davon, ob du Räumlichkeiten neu einrichtest oder eine bestehende Eisdiele übernehmen kannst. Der größte Anteil entfällt meist auf Einrichtung und technische Geräte wie die Eisvitrine und Maschinen.
Als Startkapital für eine kleine bis mittelgroße Eisdiele ohne eigene Eisproduktion solltest du mindestens 20.000 bis 30.000 EUR einplanen. Größere Umbauten oder die Anschaffung einer Produktionsanlage können schnell höhere Investitionen von bis zu 80.000 EUR oder mehr erfordern. Neben den Anschaffungs- und Baukosten solltest du zu deinem Kapitalbedarf auch Reserven für die ersten Monate einrechnen, da es eine Weile dauern kann, bis deine Eisdiele Gewinne erwirtschaftet.
Folgende regelmäßige Kosten solltest du in deiner Finanzplanung berücksichtigen:
Durch eine genaue Kalkulation stellst du sicher, dass dein Geschäftsmodell langfristig tragfähig ist.
Lass deinen Businessplan von Expert*innen prüfen und verbessern. Damit erhöhst du deine Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung.
Nachdem du jetzt weißt, mit welchen Kosten du bei der Eröffnung deiner Eisdiele rechnen musst, steht die nächste Frage an: Wie finanzierst du das alles?
Die beste Lösung ist natürlich Eigenkapital – beispielsweise Erspartes oder ein Darlehen aus der Familie. Doch oft reicht das nicht aus, sodass du zusätzlich Fremdkapital benötigst, etwa einen Bankkredit oder öffentliche Fördermittel. Um Banken und Investor*innen davon zu überzeugen, deine Gründung zu unterstützen, brauchst du einen schlüssigen Businessplan. Dieser zeigt, dass deine Eisdiele wirtschaftlich tragfähig ist und sich die Finanzierung lohnt.
In unserem Beispiel für einen Businessplan für ein Café findest du konkrete Inspirationen, wie ein überzeugender Businessplan für Gastronomie aussieht. Erstelle mit SmartBusinessPlan ohne langwierige Recherchen und mühselige Formatierungen einen bankfertigen Businessplan – ganz einfach und Schritt für Schritt:
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Lisa Staib hat selbst erfolgreich ein Eiscafé eröffnet und weiß, worauf es bei der Finanzierung ankommt. Hier verrät sie, wie sie typische Klippen bei der Finanzierung geschickt umsegelt hat.
Lisa berichtet: „Unsere Hausbank verlangte einen Eigenkapitalanteil von 60 Prozent. Das ist in der Gastronomie oft üblich, aber definitiv eine Herausforderung. Mein Tipp: Prüfe frühzeitig alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie Fördermittel oder private Darlehen von Familie und Freunden.“
Ein Dilemma, das viele Gründer*innen kennen: Banken möchten vor der Kreditvergabe einen Mietvertrag sehen, während Vermieter zuerst die Finanzierungszusage verlangen. Lisa rät pragmatisch: „Am besten versuchst du beides parallel zu organisieren. Flexibilität und gute Kommunikation sind dabei entscheidend.“
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Eine eigene Eisdiele ist ein Traum, der mit sorgfältiger Planung, einem klaren Konzept und guter Vorbereitung durchaus realistisch ist. Nutze deine Chance – mit einem überzeugenden Businessplan und etwas Mut steht deiner erfolgreichen Gründung nichts mehr im Weg.
Die Kosten variieren stark, je nach Standort und Konzept. Plane mit 20.000 bis 80.000 EUR für Einrichtung und technische Geräte.
Eine gut geplante Eisdiele kann sich lohnen. In attraktiven Lagen sind Tagesumsätze von 500 bis 2.000 EUR in der Saison realistisch. Wichtig sind Standort, Konzept und sorgfältige Kalkulation.
Ja, grundsätzlich kann jede*r eine Eisdiele eröffnen. Du benötigst eine Gewerbeanmeldung, ein sogenanntes Gesundheitszeugnis und eventuell weitere Genehmigungen wie eine Gaststättenkonzession.
Die Gewinnspanne ist attraktiv: Pro Kugel Eis (Verkaufspreis ca. 1,62 EUR) liegen die Herstellungskosten bei etwa 0,10 bis 0,50 EUR.
Der Gewinn hängt stark von Standort, Betriebskosten und Wetter ab. Gute Lagen erzielen in der Saison täglich bis zu 2.000 EUR Umsatz, bei entsprechender Kostenkontrolle bleibt ein nennenswerter Gewinn.