Businessplanung – Fehler vermeiden mit SmartBusinessPlan

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Unter dem Titel „(Gut) geplant ist halb gewonnen“ liefert eine Sonderauswertung aus dem KfW-Gründermonitor im Winter 2014/2015 wichtige Hinweise, was im Businessplanungsprozess so alles schief gehen kann. Wir haben zwei dieser Fehler aufgegriffen und zeigen dir, wie SmartBusinessPlan hilft, sie zu vermeiden.

Businessplanung: Finanzbedarf

Laut dieser KfW-Studie hätte ein Gründer, der sein Unternehmen mit 25.000 EUR plant, im Durchschnitt eigentlich das 3,3-fache an finanziellen Mitteln einplanen müssen, um das Unternehmen von der Gründung bis zur Etablierung mit auskömmlichen Umsätzen zu führen. Bei größeren Summen war die Abweichung zwar kleiner, aber immer noch substanziell: Während im Businessplan im Durchschnitt 102.000 EUR geplant wurden, waren in der Realität 152.000 EUR für Investitionen und Betriebskosten notwendig.

Wenn die Finanzierung nicht von Anfang an vernünftig kalkuliert und durchdacht ist, kann das sehr schmerzhaft werden, und sogar in die Insolvenz führen.

Natürlich möchtest du der Bank beweisen, dass du möglichst wenig Geld benötigt, um so vielleicht besonders kreditwürdig zu wirken. Oder du möchtest insgesamt weniger Zinsen zahlen und veranschlagst daher weniger, als du eigentlich benötigst. Doch das ist falsche Eitelkeit, und die führt meist nicht zum Erfolg. Niemandem nutzt es, wenn am Anfang die Zahlen schön klein aussehen, das Risiko jedoch immer größer wird.

 

Taschenrechner und Stift auf Blatt
  • Wie kann SmartBusinessPlan helfen, die Finanzen deiner Gründung richtig zu kalkulieren?

SmartBusinessPlan sorgt dafür, dass du keine bedeutenden Kostenpositionen vergisst und deine Businessplanung realistisch ist. Im Textteil helfen dir unsere Leitfragen, im Finanzteil unsere Tabellenassistenten, damit du auch wirklich alle Positionen berücksichtigst und realistisch berechnest.
Beispielsweise berechnet SmartBusinessPlan automatisch den erhöhten Liquiditätsbedarf für die Anlaufphase und verpflichtet dich quasi zur Einplanung einer Liquiditätsreserve als Risikopuffer. So stellen wir sicher, dass du nicht nur genug liquide Mittel für deine Investitionen und Gründungskosten hast, sondern auch das laufende Geschäft bezahlt werden kann bis es kostendeckend ist.
Als zusätzliche Hilfestellung kannst du jederzeit einen unserer (derzeit 15) Beispiel-Businesspläne von echten Gründern heranziehen und dich an deren Kostenpositionen orientieren.

Echte Businesspläne von erfolgreichen Unternehmern

Alles zum Businessplanen gibt es bei uns.

Businessplanung: Personalkosten

Laut der KfW-Studie stellt im Businessplan vor allem die Kalkulierung von Personalkosten ein Problem dar. Gründer, die mit Personal planten, benötigten durchschnittlich 172% dessen, was sie ursprünglich veranschlagt hatten. Bei Unternehmensgründungen ohne Mitarbeiter waren es „nur“ 44%.

Die Personalkostenplanung ist ein zentraler Punkt deiner Businessplanung. Wenn es gut läuft, benötigst du mehr Personal. Und mehr Personal bedeutet mehr Kosten. Diese Mehrkosten für ein ggf. unerwartet schnelles Wachstum solltest du also unbedingt einplanen. Zumindest musst du wissen, ab wann eine weitere Arbeitskraft einzusetzen ist und noch bezahlbar bleibt.

iPad und Keyboard

 

  • Wie trägt SmartBusinessPlan zu einer korrekten Personalkostenplanung bei?

Die Personalkosten sind fester Bestandteil der Finanzplanung mit SmartBusinessPlan. Bei Eingabe der jeweiligen Personalstelle mit Jahresbruttogehalt werden auch die Personalnebenkosten automatisch berechnet. Und um bei Wachstum entsprechend Personalstellen nachzuziehen bzw. flexible Drittleistungen einzuplanen, kannst du in der Kostenposition „Direkte Kosten“ auch „Variable Personalkosten“ (z.B. „Personalkosten für Freiberufler“ o.ä.) anlegen. Ein Beispiel hierfür wäre: Du verkaufst Software, und je mehr Lizenzen deiner Software du verkaufst, desto höher wird auch der Bedarf an freien Mitarbeitern im Kundensupport. Eine Lizenz kostet 100 €. Pro 100 € Umsatz kannst du also beispielsweise 5% „Personalkosten für Freiberufler“ anlegen. So wachsen deine Personalkosten mit den Lizenz-Verkäufen und du erhältst einen flexiblen und realistischen Überblick über deine Planung.

Diese und viele weitere Fehler in der Businessplanung kannst du mit SmartBusinessPlan vermeiden, denn: „Gut geplant ist halb gewonnen“.

Hier geht‘s zur KfW-Studie

Über den Autor
Dr. Jan Evers

Gründungsexperte Dr. Jan Evers ist Inhaber der Beratungsgesellschaft evers & jung in Hamburg. Für Ministerien, Banken und Wirtschaftsförderer entwickelt die evers & jung GmbH seit über 15 Jahren Konzepte und Lösungen, die Unternehmern das Gründen und die Selbstständigkeit erleichtern.

Ich bin bereit, ein neues Projekt mit SmartBusinessPlan zu starten.

bhp