Polaroid Businessplan für Kreative

Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Schreib jetzt deinen Businessplan mit unserer Spezialversion für kreative Köpfe.


Bereits registriert? Hier einloggen.

Lass dich von unserer Spezialversion für Kreative inspirieren.

Businessplan für Kreative Berufe

Interview mit Dagmar Hayen, Unternehmensberaterin und Gründungscoach für Freiberufler, kleine Unternehmen, Berufe in der Kreativwirtschaft und im Gesundheitsbereich

Dagmar Hayen arbeitete 8 Jahre als Projektleiterin und Senior-Beraterin in Unternehmensberatungen und ist seit 6 Jahren selbstständig. Sie hatte schon immer eine Affinität zu Zahlen und Strukturen. Ihre wirkliche Leidenschaft fand sie jedoch darin, dieses Knowhow mit anderen zu teilen. Mode- und Möbeldesigner, Architekten, Softwareentwickler, Grafiker und Journalisten gehören jetzt zu ihren Kunden. Und weil es gerade in diesen Berufsgruppen zu einem Spannungsfeld zwischen kreativem Denken einerseits und wirtschaftlichen Anforderungen andererseits kommt, hat Dagmar uns unterstützt und SmartBusinessPlan für Kreative mitentwickelt.

SmartBusinessPlan: Wieso hilft uns eine Gründungsberaterin für Kreative bei der Weiterentwicklung eines Tools für Businesspläne? Machen wir dein Geschäftsfeld damit nicht kaputt?

Dagmar Hayen: Seit ein paar Jahren liegt mein Fokus auf der Arbeit mit kreativen Köpfen. Ich wollte einfach etwas für diese Zielgruppe machen. Schon seit langem frage ich mich, wie genau ein Businessplan-Tool für Kreative aussehen müsste, damit es angenommen wird und funktioniert. Viele Kreative quälen sich furchtbar beim Erstellen des Businessplans.
Darüber, ob ihr mein Geschäftsfeld kaputt macht, habe ich gar nicht bewusst nachgedacht. Aber nein, es nimmt mir keine Arbeit weg. Schließlich schreibe ich auf keinen Fall irgendjemandem seinen Businessplan, denn das hilft niemandem. Ich unterstütze meine Kunden und lasse sie selbst machen. Auf dieser Basis können wir gemeinsam Verbesserungen vornehmen und der Kunde lernt dabei. Das funktioniert mit SmartBusinessPlan sehr gut. Ich freue mich schon auf die Teamfunktionalität, mit der das noch besser gehen soll – wann kommt die?

SmartBusinessPlan: Unser Chefprogrammierer sagt am 25. Februar 2015. Aber zurück zu dem „Kreative quälen sich mit dem Businessplan“: Was ist bei Kreativen denn so anders?

Dagmar Hayen: Naja, auch andere quälen sich natürlich damit. Aber es ist auffällig, dass Kreative bei ihrer Gründung sehr leidenschaftlich und vom Selbstverwirklichungsgedanken getrieben sind. Das kann sehr nützlich sein, häufig steht es aber in einem Spannungsfeld zu den wirtschaftlichen Anforderungen der Selbstständigkeit. Kreative wollen in erster Linie möglichst schnell mit dem loslegen, worauf sie Lust haben. Planen liegt ihnen fern. Sie nehmen das, was da ist, und entwickeln es ganz praktisch weiter – häufig ohne ein Ziel festzulegen. Das finde ich gut. Aber für die Banken und Förderer ist es schwierig, wenn es gar keinen Plan gibt, oder wenn dieser an andere delegiert wird. Damit ein Tool wie SmartBusinessPlan auch von Gründern der Kreativwirtschaft angenommen wird, habe ich sehr gerne mit euch daran gearbeitet, das Tool in deren Sprache zu „übersetzen“.

SmartBusinessPlan: Was ist an Smart Businessplan für Kreative jetzt so anders?

Dagmar Hayen: SmartBusinessPlan für Kreative ist an die Lebenswelt von Gründern in kreativen Berufen angepasst: Verständliche Formulierungen, ein etwas anderer Fokus, und natürlich Businessplan-Beispiele von Gründern der Kreativwirtschaft.

Wir haben echte Übersetzungsarbeit geleistet: Die BWL-Begriffe in Leitfragen, Assistenten etc. wurden umformuliert. Mit der Überschrift „Was bleibt über?“ beispielsweise verstehen Kreative auf Anhieb Sinn und Zweck der Rentabilitätsbetrachtung.Ich weiß aus meiner Beratung, dass es viel Zeit kostet, BWL-Begriffe zu übersetzen und den Kreativen zu helfen, sie zu begreifen und zu „ihrem“ zu machen. Diese Zeit können wir uns jetzt sparen, da SmartBusinessPlan diese Übersetzungsleistung schon vorbereitet. Ein Wort, das ich überhaupt nicht kenne und intuitiv ablehne, führt zum „Error“ in meinem geistigen System und zu Blockaden. SmartBusinessPlan für Kreative baut durch die Vermeidung „grauenvoller“ BWL-Begriffe Widerstände ab und zeigt, dass es sich lohnt, über einige Dinge intensiver nachzudenken, wenn man in der Kreativwirtschaft Erfolg haben will.
Außerdem haben wir einen stärkeren Fokus auf Netzwerke und Kooperationen gelegt. Kreative haben viel Potenzial, wenn sie ihre Netzwerke systematisch erschließen und anzapfen. Von der Teamarbeit bei der Produktion, bis zur Akquise konkreter Aufträge. Es ist wichtig, diese Ressourcen zu mobilisieren und auch für andere sichtbar zu machen – an den richtigen Stellen im Businessplan. Das haben wir mit den Kapiteln „Netzwerke nutzen“, „Was habe ich?“ und „Was brauche ich?“ eingebracht.
Besonders stolz bin ich auf die echten Businessplan-Beispiele im Tool, die von kreativen Köpfen verfasst wurden, die ich zum Teil persönlich kenne und beraten habe. Davon können andere sicher enorm profitieren.

SmartBusinessPlan: Macht deine Übersetzungsleistung die Kreativen denn zahlenaffiner?

Dagmar Hayen: Das Thema Zahlen ist generell meist negativ vorbelastet. Da ist SmartBusinessPlan auch ohne meine Mitwirkung schon ganz gut. Es macht Spaß, damit zu arbeiten. Die Assistenten helfen dabei, eine überschaubare Menge an Zahlen abzufragen und am Ende kommt eine kompakte Übersicht heraus. Die üblichen Excel-Tapeten überfordern einen ja nur. Details und große Tabellen finden sich nur im Anhang des Tools. Und mit nur einem Klick hat man eine Grafik an der Stelle, wo sie hinpasst und wo sie intuitiv verstanden wird.

SmartBusinessPlan: Hast du noch einen Wunsch oder Verbesserungsvorschlag an uns?

Dagmar Hayen: Ich brüte da auf etwas herum. Den Kreativen würde ein Werkzeug sehr helfen, das nicht am Anfang, sondern später im Gründungsverlauf zum Einsatz kommt. Irgendwann bricht bei den meisten Kreativen der Konflikt auf: „Ich mach‘ zwar das, was ich will, kann aber nicht davon leben.“ Obwohl es sich dabei dann nicht wie im Lehrbuch um einen Planungsprozess vor Gründung, sondern nach Gründung handelt, ist dieser Teil des Planungsprozesses sehr sinnvoll. Wir bräuchten ein Tool für die Überprüfung: Um jeden Stein nochmal umzudrehen, um nachzufragen: „Was müsste ich verdienen, damit ich davon leben kann?“, „Wie könnte es gehen?“. Der Kreative weiß meist, dass es so nicht weiter gehen kann und er etwas anders machen muss. Er weiß aber nicht, wie er sich der Lösung systematisch nähern kann. Euer Tool ist dafür absolut geeignet, heißt aber falsch und müsste noch etwas angepasst werden.

SmartBusinessPlan: Meinst du ein Controlling-Tool?

Dagmar Hayen: Bitte nennt es nicht Controlling, sondern eher „Check up“, „Boxenstopp“ oder von mir aus „Besser werden“.

Website von Dagmar Hayen
Dagmar Hayen- Unternehmensberatung

Foto Dagmar Hayen

Dagmar Hayen

Weitere spannende Erfolgsgeschichten

Businessplan für Zeltproduktion

Heimplanet

Interview mit Stefan Schulze-Dieckhoff und Stefan Clauss

Mit Ihrem wunderschönen Zelt gelang den Designern Stefan & Stefan ein Riesenerfolg und viel Medienpräsenz – über die Geschichte ihres Businessplans und die Schwierigkeiten bei der Unternehmensplanung sprechen wir drei Jahre später.

Businessplan für Grafikdesign

Studio Karamelo

Interview mit Kathrin Bender

Schon seit 2011 fertigt Designerin Kathrin Bender Illustrationen an, die sie in hochwertige und umweltfreundliche Papeterieprodukte umsetzt. Für den Ausbau des bestehenden Labels zu einem professionellen Designbüro mit Onlineshop musste ein Businessplan her.

Businessplan 3D-Modelldruck

MindModel

Interview mit Ulrich Schneidt

Ulrich Schneidts Unternehmen MindModel druckt die Ideen von Architekten. Bis die Geschäftsidee dieser Dienstleistung greifbar wurde, war der Bauingenieur allerdings erst mal etwas hilflos angesichts der unterschiedlichen Anforderungen von Bank und Wirtschaftsförderung.

Teste SmartBusinessPlan noch heute!
Ohne Risiko. Kein Zahlungsmittel notwendig.