Existenzgründung in 2017: Warum das dein Jahr wird!

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Wer noch immer eine gute Idee in der Schublade hat, sollte sie jetzt herausholen. Nie waren die Chancen für Gründer besser als im Jahr 2017. SmartBusinessPlan fasst zusammen, warum du jetzt Butter bei die Fische machen solltest.

So angesehen, vielversprechend und günstig wie derzeit war das Gründen nie zuvor. Neue Technologien, frische Herangehensweisen und Methoden sowie die positive Berichterstattung zeichnen ein gutes Bild für Gründer. Wenn du im Jahr 2017 die Existenzgründung anstrebst, brauchst du eine Geschäftsidee – und eine Idee, wie es gerade aussieht da draußen. Stehen die Zeichen gut, sodass dein Herzensprojekt jetzt angegangen werden kann? Sehen wir uns die großen Themengebiete an und schauen, wie die Stimmung ist.

Günstige Kredite & ein Füllhorn an Finanzierungsoptionen

Die Niedrigzinspolitik der EZB hat Geld billig gemacht. Auch, wenn die Banken sich zieren, diese Vorteile allumfänglich an ihre Kunden weiterzugeben, sind Kreditzinsen auf einem Niedriglevel.

Außerdem bieten sich dir im Jahr 2017 viele Finanzierungsoptionen an: Crowdfunding, Inkubatoren, Venture Capital (VC) über Beteiligungsgesellschaften, Business Angels und mehr.

Wer im kleinen Rahmen beginnt oder das Geldannehmen von Freunden und Familie nicht kategorisch ablehnt, kann sich per Bootstrapping selbstfinanzieren oder eben Nahestehende ins Boot holen.

Viele Förderungsmöglichkeiten

Zu den obigen Finanzierungsoptionen gibt es noch zahlreiche Förderungsmöglichkeiten:

  • EXIST-Gründerstipendium
  • Beratungsförderung
  • Gründungszuschuss
  • Einstiegsgeld
  • geförderte Existenzgründer-Kurse der Arbeitsagentur
  • und sehr viel mehr…

Das BMWi führt eine Übersicht wichtiger Förderprogramme. Und du kannst in deren Förderdatenbank mit Suchparametern arbeiten.

Best Practices & eine Fülle an fachlicher Hilfe

Ein ganz bodenständiges Beispiel: Wer vor 20 Jahren einen Friseurladen eröffnen wollte, konnte sich Erfahrungen und Tipps nur live vor Ort holen – wenn der Inhaber denn Auskunft geben wollte. Heute ist es fundamental anders. Es gibt Portale, wo bereits gestartete Gründer ganz offen und teils mit größter Akribie beschreiben, was sie wann wie getan haben als Unternehmer (z.B. LetsSeeWhatWorks). Damit andere daran teilhaben, davon lernen können. Und unser Eindruck ist, dass es auch im deutschsprachigen Raum einfacher wird, über unternehmerisches Scheitern zu Sprechen. Geständige Unternehmer können von Brancheninteressierten in Xing-Gruppen, auf Facebook oder Lobby-Portalen aufgestöbert und kontaktiert werden.

Durch dieses reichhaltige Erfahrungswissen ist die Fallhöhe nicht mehr so hoch. Geschäftsmodelle sind erprobt, ihr Erfolg oder Scheitern teils sehr gut nachvollziehbar geworden. In Fachartikeln oder launigen Meinungskolumnen geben Branchengrößen ihr Know-how sogar kostenfrei weiter. Es gibt also unzählige Informationen, nur filtern muss man sie selbst.

Das Internet und seine Möglichkeiten

E-Mail-Marketing, Social-Media-Kampagnen und virale Youtube-View-Explosionen: Es gibt heute Möglichkeiten für das Erreichen riesiger Zielgruppen, von denen Gründer-Mama und Gründer-Papa nur träumen konnten. Auch für Handwerksunternehmen und lokale Geschäfte bietet die Vernetzung Chancen. Bewertungsportale werden von zukünftigen Kunden genutzt, um einen Ersteindruck zu bekommen. Webseiten können das Angebot im besten Licht erscheinen lassen und für einen sympathischen Ersteindruck sorgen. Offline-Ereignisse lassen sich in der Onlinewelt verwerten, damit kann das Bild eines dynamischen und erfolgreichen Unternehmens gezeichnet werden.

Bei reinen Online-Startups sind die Möglichkeiten fundamental anders als vor 20 Jahren. Verkaufte man damals beispielsweise als Software-Hersteller noch einem Karton mit Diskette oder CD im Einzelhandel, kann man heute international in der Cloud launchen und mit überschaubarem Aufwand noch weiter skalieren.

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Clevere Software- und Communitylösungen

Heutzutage gibt es Software-Lösungen für fast alle Prozesse rund um die Gründung. Richtig eingesetzt können Tools durch Automatisierung heute einiges an Arbeit abnehmen, wofür man vor nicht langer Zeit noch einen eigenen Mitarbeiter und Budget brauchte.

  • kostenfreie Lösungen für E-Mail-Marketing, Teamsteuerung und -zusammenarbeit, Cloud-Arbeit, Ressourcen- und Projektmanagement, die eigene Webseite samt Shopsystem dahinter
  • günstige Dienste für Rechnungserstellung und buchhaltungsgerechten Umgang mit entsprechenden Dokumenten

In der Vorgründungsphase helfen Portale und Communityformate, bei denen du deine Idee prüfen und weiterentwickeln kannst. Und natürlich gibt es clevere Software, um am Geschäftsmodell zu arbeiten und einen exzellenten Businessplan zu schreiben. ;-)

Große Auswahl externer Dienstleister

Die Rolle der eierlegenden Wollmilchsau kann man vielleicht in sehr kleinem Format noch ausfüllen und wirklich alles selbst machen. Aber wer ist schon ein Profi auf allen unternehmensrelevanten Gebieten? Mit externen Dienstleistern zusammenzuarbeiten hilft, den Fokus auf die Steuerung oder das persönliche Lieblingsgebiet legen zu können. Dieses Auslagern von Tätigkeiten ist heute gang und gäbe und es haben sich zig Unternehmen darauf spezialisiert, die richtigen Dienstleistungen anzubieten. Da sind wir auch wieder bei Software.

Gründungs-Neudenker Prof. Faltin nennt es Komponentengründen. Dabei werden die Geschäftsprozesse eines Unternehmens kategorisiert und in Komponenten unterteilt. Auftritt im Internet, Onlineshop, Logistik, Marketing, Buchhaltung und mehr. Jede Komponente kann entweder an einen Dienstleister delegiert oder selbst erledigt werden.

Beispielsweise gibt es sogenannte Fulfillment Center, die neben Lagerung, Verpackung und Versand sogar Rechnungsstellung und Kundenbetreuung übernehmen können. 2017 hast du mehr Optionen als je ein Unternehmer vor dir.

Digitalisierung durchdringt jede Industrie

Durch die Digitalisierung wird Althergebrachtes aufgeweicht oder sogar weggefegt. Über Jahrzehnte gängige Prozesse werden immer schneller revolutioniert, wobei neue Geschäftsmodelle entstehen. In den Medien wird 2017 weiter die Umwälzung in der Finanztechnologie, der Automobilbranche oder im Gesundheitswesen beobachtet werden. Hier kratzen Startups bereits seit Jahren an den Riesen, wo man längst aufgeschreckt ist. Neues Denken heißt neue Ideen, und da kannst du ins Spiel kommen.

Aufsprung möglich: Gründung in den Medien ist Hype-Thema

Berichte über Gründer und Startups sind in den Medien populär. Vor wenigen Jahren hätte eine Gründershow wie Die Höhle der Löwen wohl kaum die Quote gebracht, die ihr nun in 2017 die vierte Staffel ermöglicht. Jedes Lokalblatt interviewt inzwischen gern „seine“ hiesigen Gründer, begleitet sie auch oft auf ihrem Weg. Eine gute Entwicklung, die den Blick von Konzernen wieder hin zum Einzelnen lenkt.

Gründer zu sein ist momentan von einem regelrechten Hype begleitet. Es gilt als hip, mutig, modern – Gründer werden als Aufbrecher alter Strukturen präsentiert. Das kann dir nur recht sein, denn so steigen deine Chancen, Berichterstattung über dein Projekt zu generieren.

Fazit

Gründer sein im Jahr 2017 bedeutet nicht mehr, der Komische in der Familie zu sein, der „keinen richtigen Beruf finden konnte“. Es bedeutet, jetzt sehr attraktive Bedingungen vorzufinden und dazu noch ein gewisses Ansehen genießen zu können. Falls dich doch noch etwas hindert: Schreib uns, was dich bewegt! Wenn nicht, starte in 2017 durch und lass deinen Traum wahr werden!

Über den Autor
Oliver Bodenhaupt

Oliver Bodenhaupt ist Ansprechpartner für Gründer bei SmartBusinessPlan. Seine Spezialgebiete sind Entrepreneurship und User Experience Design. Nach der Arbeit geht er zum Bouldern in Berlin.

Ich bin bereit, ein neues Projekt mit SmartBusinessPlan zu starten.

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bhp