Polaroid Produktion

Der Klassiker unter den Businessplänen. Schreib jetzt deinen Businessplan für ein produzierendes Gewerbe.

SmartBusinessPlan hilft dir deinen Traum zu verwirklichen – inklusive Finanzplan und Beispielplänen.


Bereits registriert? Hier einloggen.

Lass dich vom Businessplan der Firma Heimplanet inspirieren.

Der Zelt-Designer Heimplanet
Interview mit Stefan Schulze-Dieckhoff und Stefan Clauss

Foto der Gründer von Heimplanet, Zelt-Produktion

Die beiden Zelt-Designer

zelt-feuerstelle-heimplanet

Aufpumpen, fertig !

Heimplanet Zelt im Einsatz Outdoor

Nicht nur heiße Luft –
aus der Idee wurde ein Produkt

Art des Unternehmens

Produktion / Verkauf aufblasbarer Zelte, Outdoor-Equipment

Besonderheit

bedient Lifestyle-Segment auf dem klassischen Campingmarkt

Geplante Größe

3 Mitarbeiter

Mit Ihrem wunderschönen Zelt gelang den Designern Stefan & Stefan ein Riesenerfolg und viel Medienpräsenz – über die Geschichte ihres Businessplans und die Schwierigkeiten bei der Unternehmensplanung sprechen wir drei Jahre später. Beim Anblick der zauberhaften Fotos von coolen Zelten und Surfern vor Sonnenuntergängen ahnt man den langen Weg von der ersten Idee in 2003, über den Einstieg in die Planungsphase mit Marktrecherche in 2008, die Erstellung des Businessplans für die Finanzierung in 2010, bis zu den ersten Verkäufen ab 2011.

SmartBusinessPlan: Erst mal vielen Dank, dass wir euren tollen Businessplan als Vorbild für andere Gründer verwenden dürfen. Das ist mit Sicherheit die bislang stylischste Geschäftsidee unter unseren Businessplan Mustern.
Stefan & Stefan: Gerne. Auch wenn es nun über drei Jahre her ist: Wir erinnern uns noch genau, was für eine Quälerei das war und finden es toll, dass ihr das Businessplan schreiben mit einem modernen Tool vereinfacht. Das Zusammenführen von Bank- und Unternehmersicht hätte uns damals geholfen. Übrigens, Kompliment – eurer Businessplaner sieht auch noch richtig gut aus.

SmartBusinessPlan: Abgesehen von der Bankrationalität – was war besonders schwer in der Gründungsphase? Gibt es besondere Stolpersteine speziell im produzierenden Gewerbe?
Stefan & Stefan: Bis heute merken wir eins – sorry für den Ausdruck: „production is a bitch.“ Die Realisierung unseres Zeltes in der Produktion ist sehr schwer zu planen. Nicht nur beim ersten Zelt, wo wir natürlich trotz unserer Berufserfahrung Planungsfehler gemacht haben. Auch nach inzwischen sechs geplanten Zelten und ersten Taschen, viel Erfahrung und Routine, ist die Planbarkeit der Produktion immer noch unser pain point. Wir designen eine Struktur am Rechner, und der Produzent sagt: Alles wunderbar, aber so kann ich das nicht produzieren.

SmartBusinessPlan: Und wie wirkt sich eine verzögerte Produktion aus?
Stefan & Stefan: Bitter. Und da sind wir vermutlich nicht die einzigen im produzierenden Gewerbe. Wir hatten beispielsweise 2011 eine volle Saison eingeplant und entsprechend die Verkäufe einer vollen Saison finanziell einkalkuliert. Aufgrund der gerade beschriebenen Probleme konnten wir erst im Juli mit dem Verkauf starten. Bei den Sommern in Nordeuropa ist uns so fast eine komplette Saison verloren gegangen. Das spüren wir in der Finanzausstattung bis heute – in 2014.

SmartBusinessPlan: Waren alle Planabweichungen negativ?
Stefan & Stefan: Nein, das ist ja das Spannende. Am Anfang, beim Businessplan schreiben, dachten wir noch, alles sei planbar. Aber zu dem Zeitpunkt kann man ja noch gar nicht wissen, was sich nachher als schwierig herausstellt, oder wo positive Überraschungen warten. Ein Businessplan ist ein relativ abstraktes Konstrukt, ein Planungstool. Es hat mit der Realität – vor allem im produzierenden Gewerbe und in der Produktion von stylischen Outdoor-Produkten, die einen neuen Markt ansprechen – nicht viel zu tun. Im echten Leben muss es überarbeitet werden, immer wieder. Das mussten wir lernen. Beispielsweise die Überlegungen bezüglich unserer Absatzplanung: Wir haben uns so viel Mühe gegeben, das für uns zu rationalisieren und konservativ einzuschätzen. Faktisch weiß man aber erst später, wie z.B. die Konversion von Homepagebesuchern aussieht.

Und wir hätten nie mit so viel positiver Presse gerechnet. Sicher war das kein Zufall, denn wir haben über eigenes Know-how und Kontakte eine tolle Spezialistin mit der Pressearbeit beauftragt. Dadurch haben wir direkt viel Traffic auf unsere Seite bekommen. Aber wir haben überschätzt, wie viele der Website-Besucher dann auch wirklich ein Zelt kaufen.

SmartBusinessPlan: Ihr erzähltet eben vom Einstieg in das Projektgeschäft – ist das im Businessplan eigentlich angelegt gewesen?
Stefan & Stefan: Nein, wir haben nicht damit gerechnet, dass ein Unternehmen wie Red Bull auf uns zukommt, um coole Projekte mit uns zu machen. Was das für unser Geschäftsmodell bedeutet, konnten wir nur erahnen. Heute können wir den Traum verwirklichen, unsere Grundkosten mit dem Verkauf unserer Produkte zu bestreiten und daneben mit tollen Marken innovative, zu uns passende Produkte und Projekte zu gestalten.

Das ist natürlich auch ein hartes Geschäft. Wir arbeiten für große Namen wie Red Bull und Audi und halten uns penibel an den verabredeten Zeitplan. Aber durch die eben erwähnten Unwägbarkeiten geht das nur mit großzügigen Puffern und Wochenendarbeit. Da wo wir diese Schwierigkeiten über Einsatz kompensieren können, tun wir es. Und das ist sicher auch der Grund, warum wir die nicht immer einfachen Anfangszeiten durchgestanden haben.

SmartBusinessPlan: Was könnt ihr anderen Gründern aus Eurem Erfahrungsschatz mit auf den Weg geben?
Stefan & Stefan: Erstens: Alles dauert länger als man denkt. Und zweitens: Durchhalten! Durch Täler gehen, einen miesen Monat durchhalten, und im nächsten Monat vor den Kunden selbstbewusst stehen und präsentieren. Das ist schon eine Achterbahnfahrt. Da ist es für uns hilfreich, zu zweit zu sein. Wir können uns auf der Heimfahrt gegenseitig aufbauen und uns immer wieder sagen, wie glücklich wir mit unserer Arbeit sind. Spätestens dann wissen wir, warum wir ein Startup gegründet haben. Und beim nächsten Zelten und Surfen.

Heimplanet Website
Heimplanet Facebook-Seite

„Wir erinnern uns noch genau, was für eine Quälerei das war und finden es toll, dass ihr das Businessplan schreiben mit einem modernen Tool vereinfacht.“

Weitere spannende Erfolgsgeschichten

Businessplan Rechtsanwalt

Rechtsanwälte

Interview mit Dr. Schramm und Dr. Dittmar

Schramm und Dittmar haben – jeweils mit Partnern – in den letzten Jahren ihre eigene Anwaltskanzlei gegründet. Trotz großer Konkurrenz haben sich beide erfolgreich durchgesetzt und führen heute renommierte Kanzleien. Uns haben sie unterstützt, damit wir andere Rechtsanwälte beim Businessplan Schreiben unterstützen können.

Businessplan Café-Bar

Die Herren Simpel

Interview mit Mathias Knees

Die Herren Simpel und ich – wir sind ein gutes Team“ schwärmt Mathias Knees auch 10 Jahre nach der Gründung seiner Café-Bar. Auf steigenden Wettbewerb reagiert er mit professioneller Flexibilität. Ebenso auf seinen vollen Wintergarten: Der wird bald renoviert.

Businessplan für eine Sharing Plattform

Craftspace

Interview mit Til Rochow

Für seine erste Gründung suchte Til Rochow händeringend nach einer Produktionsküche. Heute vermittelt er solche Küchen: Mit seinem zweiten Unternehmen CRAFTSPACE, einer Sharing Plattform für Geschäfts- und Kreativräume. Um seine Idee kommunizierbar zu machen, nutzte er die Canvas.

Teste SmartBusinessPlan noch heute!
Ohne Risiko. Kein Zahlungsmittel notwendig.