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Businessplan Coach/Berater
Interview mit Alexander Reschke, Karriereberater aus Leipzig

Art des Unternehmens

Karriereberatung

Besonderheit

Dank Online-Kursen jederzeit abrufbar, auch für Berufseinsteiger geeignet, Fokus auf optimale Bewerbungen

Alexander Reschke

Foto von Alexander Reschke: Christian Hüller

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Alexander Reschke hat offenbar das Gründer-Gen: Schon mit 16 hat er es als einer der jüngsten Unternehmer Deutschlands in die Wirtschaftswoche geschafft, während seines Studiums hat er mit wiwi-leipzig die erste Lernplattform seiner Uni ins Leben gerufen und später eines der am schnellsten wachsenden Start-ups Deutschlands, das Unternehmen Webdata Solutions, mit aufgebaut. Jetzt geht der 33-Jährige wieder neue Wege und hat sich als Coach und Karriereberater selbständig gemacht.

Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen als Serienunternehmer gesprochen und ihn gefragt, was ihm am Gründen so viel Spaß macht und welche Tipps er anderen Gründern geben kann.

SmartBusinessPlan: Hallo Alexander Reschke. Du bist zwar noch jung, aber trotzdem schon ein alter Hase in Sachen Existenzgründung. Was hat dich nach mehreren erfolgreichen Gründungen dazu bewogen, dich als Coach und Berater selbständig zu machen?

Alexander Reschke: In der Tat, das Gründen zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden. Es macht mir einfach Spaß, ein Geschäftsmodell zu entwickeln und umzusetzen, alle Zahnräder zu justieren und eine Sache zum Laufen zu bringen. Ich mag diesen Prozess, wenn alles beginnt und du für alles zuständig bist. Je größer ein Unternehmen wird, desto mehr verändert sich deine Rolle. Du wirst vom Generalisten immer mehr zum Manager. Mein letztes Gründungsvorhaben ist innerhalb von zwei Jahren auf über 50 Mitarbeiter gewachsen. Da bleibt es natürlich nicht aus, dass man die Aufgaben stärker aufteilt und sich fachlich spezialisiert. Dann ist man eben nur noch fürs Marketing zuständig oder fürs Personal und so weiter.

SmartBusinessPlan: Und wieso hast du dich entschieden, den Managerjob an den Nagel zu hängen und ein Leben als freiberuflicher Berater und Einzelunternehmer zu führen?

Alexander Reschke: Ich wollte einfach noch mal ganz von vorn anfangen. Bei meinen bisherigen Gründungen habe ich immer schon sehr früh hohe Summen an Venture-Capital eingeworben und mit Business Angels zusammengearbeitet. Das hat mir natürlich sehr geholfen, aber jetzt war es einfach mal an der Zeit, es als Existenzgründer alleine zu versuchen, ohne Kapital und Investoren. Ich wollte eben „back to the roots“.

SmartBusinessPlan: Und was genau ist deine Geschäftsidee?

Alexander Reschke: Ich möchte eine Beratung für Berufseinsteiger und Young Professionals anbieten und ihnen bei ihrem Berufseinstieg helfen. Ich habe selbst hunderte Bewerbungsgespräche geführt und irgendwann festgestellt, dass man kaum noch gute Leute findet. Viele kommen völlig unvorbereitet zum Bewerbungsgespräch und wirken komplett unmotiviert. Die lümmeln sich auf ihren Stühlen und zeigen auch nach dem fünften Kaffee noch keine Anzeichen von Wachheit. Fast noch schlimmer sind aber die Über-Trainierten, die wirklich alles gelesen haben, was es zum Thema Bewerbungen so gibt. Zum Beispiel: „Leg deine Hände offen auf den Tisch, damit vermittelst du Aufrichtigkeit“. Und dann sitzen die da mit offenen Händen, und du merkst genau, das ist alles nur Fassade. Man erkennt gar nicht den Menschen dahinter. So jemanden stelle ich nicht ein.

Aus dieser Erfahrung ist die Idee entstanden, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihren Traumjob zu bekommen. Ich möchte ihnen zeigen, wie sie auch unter Stress souverän und authentisch bleiben und mit ihrer Persönlichkeit punkten können.

SmartBusinessPlan: Karriereberatungen gibt es viele in Deutschland. Was ist das besondere an deiner Gründung?

Alexander Reschke: Ich möchte eine moderne Karriereberatung aufbauen; keine von diesen Beratungen in Luxusbüros mit goldenen Wasserhähnen, wo erfolgreiche Managertypen Tipps bekommen, wie sie noch eine Karrierestufe höher kommen. Ich möchte als Berater vor allem jungen Leuten helfen, schon am Anfang ihrer Karriere die richtigen Weichen zu stellen. Und sie dann im Idealfall auf ihrem weiteren Weg begleiten.

SmartBusinessPlan: Wie wichtig ist für dich der Standort Leipzig?

Alexander Reschke: Ich habe mich entschieden, zunächst hier in Leipzig meine Beratungen und Coachings anzubieten. Mein Ziel ist es aber, das lokale Angebot durch ein bundesweites zu ergänzen. Dabei möchte ich die Möglichkeiten neuer Technologien nutzen, ohne zu vergessen, dass Coaching ein sehr individuelles, persönliches Geschäft ist. Deshalb biete ich zum Beispiel über das Internet verschiedene Pakete an, bei denen in allen Phasen der Bewerbung immer auch persönliche Beratung möglich ist, je nachdem, was der Kunde wünscht. Vieles lässt sich heute unabhängig vom Standort organisieren, ein individueller Bewerbungs-Check zum Beispiel, auch ein Bewerbungstraining, wenn man es über Onlinekurse und Videocoachings macht. Aber das konkrete Verhalten im Bewerbungsgespräch lässt sich nur im persönlichen Kontakt trainieren.

SmartBusinessPlan: Ich merke schon, du hast viel vor. Schaffst du das alles ganz alleine?

Alexander Reschke: Nein, ich arbeite mit mehreren Partnern zusammen. Dabei kann ich auf ein großes Netzwerk zurückgreifen, das ich mir während meiner bisherigen Tätigkeiten aufgebaut habe. Bei den Trainern, mit denen ich kooperiere, kommt es mir vor allem darauf an, dass sie Erfahrung und Praxisbezug mitbringen. Wer selbst schon Bewerbungsgespräche geführt hat, der weiß, worauf man achten sollte, und kann wirksame Tipps geben.

SmartBusinessPlan: Du hast deinen Businessplan bei der Arbeitsagentur eingereicht, um den Gründungszuschuss zu bekommen. Wie passt das zu deiner Karriere als erfolgreicher Serienunternehmer und Geschäftsführer?

Alexander Reschke: Ich habe zwar zwei erfolgreiche Unternehmen aufgebaut, auch mit eigenem Kapital, aber das ist eben noch in diesen Unternehmen gebunden. Durch den Gründungszuschuss der Arbeitsagentur kann ich meinen Lebensunterhalt in der Anfangsphase sichern, ohne dafür ein Darlehen aufnehmen zu müssen. So konnte ich das wirtschaftliche Risiko meines Gründungsvorhabens minimieren.

SmartBusinessPlan: Welche Rolle spielt für dich der Businessplan?

Alexander Reschke: Ein Businessplan ist wie eine Kristallkugel, mit der du in die Zukunft blicken kannst: Wie wird sich dein Geschäftsmodell entwickeln? Das Schreiben eines solchen Businessplanes hilft dir, deine Idee zu durchdringen und zu erkennen, an welchen Schrauben du drehen musst. Klar, so ein Plan ist erstmal nur Theorie und die Praxis sieht hinterher anders aus. Du kannst nicht exakt voraussehen, um wie viel du die Schraube weiterdrehen musst. Aber du weißt immerhin, an welcher Schraube und in welche Richtung du drehen musst. Das hilft dir später enorm, gerade wenn es mit der Umsetzung mal schwierig wird.

Natürlich schreibt man so einen Plan auch für die anderen, für die Investoren, die Bank oder eben die Arbeitsagentur. Aber immer auch für sich selbst.

SmartBusinessPlan: Und wie bist du auf SmartBusinessPlan gekommen?

Alexander Reschke: Ich bin ein großer Fan von Tools. Keiner kann Experte für alles sein, deshalb bin ich immer offen für patente Hilfsmittel. Ich habe gezielt nach einem Tool gesucht, das eine gute Finanzplanung liefert, und bin dabei auf SmartBusinessPlan gestoßen.

SmartBusinessPlan: Wobei hat dir SmartBusinessPlan besonders geholfen?

Wie gesagt, mein Fokus lag auf der Finanzplanung. Mir war wichtig, dass ich verschiedene Szenarien durchspielen kann, ohne jedes Mal alle Zahlen einzeln umschreiben zu müssen. Das ist gut gelöst. Besonders gefallen hat mir auch die stimmige Verbindung von Liquiditäts- und Finanzplanung. Außerdem waren die Beispielpläne anderer Gründer eine echte Inspirationsquelle für mich. Und obwohl ich schon etliche meist sehr komplexe Businesspläne geschrieben habe, mit SWOT-Analysen und allen Details, hat mir SmartBusinessPlan sehr dabei geholfen, meine Ideen zu strukturieren und den Schreibprozess zu beschleunigen.

SmartBusinessPlan: Das freut uns. Gibt es aus deiner Sicht trotzdem Verbesserungsvorschläge?

Alexander Reschke:  Es wäre toll, wenn man die Texte noch flexibler formatieren könnte und wenn man einzelne Textblöcke auch zwischen den Kapiteln problemlos hin- und herschieben könnte. Und bei der Berechnung der Steuer wären mehr Erläuterungen hilfreich. Da wäre ich ohne den Support von eurem Team nicht weitergekommen. Wobei das in meinem Fall auch besonders knifflig war, weil ich als beratender Coach starte, also als klassischer Freiberufler, aber später mit meinen Online-Angeboten gewerbesteuerpflichtig bin.

SmartBusinessPlan: Danke für die Hinweise, wir werden sie umsetzen. Gibt es noch weitere Erfahrungen, die du beim Schreiben deines Businessplans gemacht hast und die du gerne anderen Gründern mitgeben würdest?

Alexander Reschke: Das Schreiben eines Businessplans kann für den Gründer sehr demotivierend sein. Es schärft den Blick für die Machbarkeit einer Geschäftsidee, und das kann eben auch mal wehtun. Etwa wenn man erkennt, dass nicht mal das Worst-Case-Szenario zu realisieren ist. Auch ich habe mehrere Phasen der Desillusionierung beim Schreiben durchgemacht. Dann muss man eben noch mal an das Geschäftsmodell ran und so lange weitertüfteln, bis es passt.

SmartBusinessPlan: Und wie ist dein Businessplan bei den Verantwortlichen angekommen?

Alexander Reschke: Der Mitarbeiter der Arbeitsagentur hat gesagt, er habe selten so einen professionellen Plan gesehen. Besonders positiv hervorgehoben hat er, dass ich meine privaten Entnahmen einbezogen habe. Das wird wohl gerne mal vergessen. Genau wie mein Steuerberater war er der Meinung, dass ein nicht ganz so perfekter Businessplan durchaus auch genügt hätte, um den Gründungszuschuss zu beantragen. Ich habe ca. zwei Wochen daran gesessen. Vielleicht wäre etwas weniger auch in Ordnung gewesen.

SmartBusinessPlan: Vielen Dank, Alexander, für dieses spannende Gespräch und deinen tollen Businessplan!

Alexander Reschke: Sehr gern. Macht weiter so, cooles Produkt! Und schöne Grüße nach Hamburg.

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